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Wissenswertes

Was ist UREA?

Urea zählt zu den natürlichen Feuchthaltefaktoren der Haut und verbessert den natürlichen Schutzfilm der Haut. Biologisch betrachtet, ist Urea ein körpereigener Harnstoff, der als Endprodukt beim menschlichen Eiweißstoffwechsel anfällt.

In der kosmetischen Industrie wird ausschließlich synthetisch hergestelltes Urea eingesetzt, welches in drei Schritten gewonnen wird: Im ersten Schritt wird mit Hilfe spezieller chemischer Prozesse aus Erdgas Wasserstoff hergestellt. Durch Zugabe von Stickstoff wird schließlich Ammoniak gewonnen, welches zum Schluss mittels der Harnstoffsynthese und einem speziellen Granulierungsprozess den in der Kosmetik zu verarbeitenden Harnstoff (Urea) entstehen lässt.


Wie wirkt UREA

Grundsätzlich lässt sich die menschliche Haut in drei Schichten einteilen: Oberhaut (Epidermis), Lederhaut (Dermis) und Unterhaut (Subcutis). Die Oberhaut wiederum besteht aus fünf verschiedene Schichten, wobei in der untersten (Basalschicht) permanent neue Hautzellen gebildet werden. Auf ihrem Weg zur Hautoberfläche, der Hornschicht (Stratum Corneum), durchlaufen die Hautzellen unterschiedliche Phasen und lagern verschiedene für die Bildung der Zellstruktur wichtige Stoffe in ihrem Kern ein. So auch das Keratin, welches in der mittleren Schicht der Körnerzellschicht (Stratum granulosum) gebildet wird.

Das Stratum Corneum (Hornschicht) besteht überwiegend aus abgestorbenen Hautzellen (Corneozyten), die wiederum das Keratin in sich lagern. Die Corneozyten werden laufend abgeschliffen und aus den Tiefen der Hautschichten heraus immer wieder neu gebildet. Bei starker Beanspruchung jedoch gewinnt die Hornschicht an Dicke, die sogenannte Hornhaut entsteht. Hier ist es normalen Pflegeprodukten unmöglich, die Haut mit ausreichenden Nährstoffen zu versorgen.

Urea hat nun die Aufgabe die Keratinstrukturen der Haut zu öffnen um den Pflegeprodukten den Zugang zu tieferen Hautschichten zu ermöglichen. Dies erfolgt durch die Aufspaltung der Wasserstoffbrücken in den Eiweißketten des Keratins. Die Keratinstrukturen werden sozusagen gelockert und verformbar gemacht. In niedrigen Konzentrationen unterstützt Urea auf diese Weise die Bindung des Wassers durch das Keratin. Die Haut wird glatt und geschmeidig. In höheren Konzentrationen wirkt Urea hingegen hornlösend und erleichtert die Abschuppung der Oberhaut, wodurch tieferliegende Hautschichten mit den für den natürlichen Regenerationsprozess der Haut wichtigen Nährstoffen versorgt werden.


Wonach bestimmt sich die Einsatzkonzentrationen in den numis® med Produkten?

In der Wissenschaft gibt es verschiedene Aussagen über die Höhe der Einsatzkonzentration von Urea. In der Kosmetik haben sich jedoch Einsatzkonzentrationen ab 3% bis 25% durchgesetzt.

In niedrigen Einsatzkonzentrationen (3 – 10 %) unterstützt Urea die Wasserbindungsfähigkeit. Auf diese Weise wird die natürliche Regeneration der Haut unterstützt und die Haut wird glatt und geschmeidig.

Bei einer Einsatzkonzentration ab 10% wird Urea eine keratoplastische (erweichende) Wirkung auf die Keratinstrukturen der Haut zugeschrieben. Das Hornhautvolumen erhöht sich, wodurch die Wasserbindungsfähigkeit unterstützt wird. Diese Eigenschaft ist für sehr trockene Haut, wie sich bei Neurodermitis, Diabetis und Psoriasis vorherrscht von großer Bedeutung. Die Haut kann so optimal mit Feuchtigkeit versorgt werden und der natürliche Regenerationsprozess der Haut wird unterstützt.

Eine Einsatzkonzentration von 25% zieht eine sehr stark keratoplastische Wirkung mit sich. Die Keratinstrukturen der Haut werden derart erweicht, dass sich verhornte Haut leichter abtragen lässt und die Hornschicht somit für wichtige Pflegestoffe durchlässig gemacht wird.


Warum wird bei numis® med UREA neben Urea auch Glycerin eingesetzt?

Urea und Glycerin verstärken sich in ihrer hydratisierenden Wirkung gegenseitig. Auf diese Weise kann die Feuchtigkeitsversorgung extrem trockener Haut gewährleistet werden.


Welche Eigenschaften haben die einzelnen Rohstoffe bei numis® med UREA?

Urea hat eine erweichende Wirkung auf die Keratinstrukturen der Haut und einen positiven Effekt auf deren Geschmeidigkeit. Es unterstützt die Wasserbindungsfähigkeit und verbessert so den Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Zudem regt Harnstoff die Hornhaut an, tote Zellen schneller abzustoßen, wodurch sich z.B. Schrunden zurückbilden. Die Haut regeneriert sich leichter und wird weich und geschmeidig.

Silberionen blockieren die Entstehung und Vermehrung von Bakterien, indem sie ihre Energiegewinnung unterbrechen. Die mikrokleinen Silberpartikel dringen in die Zellwand der Bakterien ein und bewirken eine Blockierung des Enzymsystems, indem sie die für Bakterien lebensnotwendigen Umsetzungen in Mikroorganismen hemmen. Die durch die numis® med UREA Produkte freigesetzten Silberionen üben eine schnelle und effiziente Wirkung auf Hautkeime aus, womit diese an der Hautoberfläche reguliert werden. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für die natürliche Regeneration der Haut und lässt Hautirritationen deutlich zurückgehen.

Panthenol wird als Moisturizer eingesetzt, da es zum einen Wasser in der Haut bindet und zum anderen den Energiestoffwechsel in der Haut fördert. Somit übt Panthenol eine hautberuhigende Wirkung aus.

Warum verzichten wir bei unseren numis® med Produkten auf den Einsatz von Parfüm?

Trockene Haut, wie sie auch bei Diabetes, Neurodermitis oder Psoriasis auftritt, zeichnet sich u.a. durch eine gestörte Hautbarriere aus. Aufgrund dessen ist trockene Haut ohnehin sehr anfällig für Allergien. Produkten mit gestörte Hautbarriere aus. Aufgrund dessen ist trockene Haut ohnehin sehr anfällig für Allergien. Produkte mit Parfümöl weisen in der Regel ein erhöhtes Allergierisiko auf. Um das Allergiepotenzial zu minimieren bietet numis® med UREA parfümfreie, besonders milde und leicht verträgliche Rezepturen zur täglichen Körperpflege und Körperreinigung.